Nette Plauderrunde

Drei nette Herren haben sich nachmittags noch zu einer kleinen Live-Diskussion eingefunden. Paul Saffo, Stanford University moderierte die Talkrunde mit Dave Cullinane, eBay and Cloud Security Alliance (CSA) und Philippe Courtot,Qualys. Die drei Herren erklärten ein bisschen die Cloud, Security und beantworteten live Fragen die über Twitter reinkamen.  Klar, die Zukunft ist Cloud, man hat die Sicherheit im Griff, es braucht viel Rechenleistung und Performance im RZ, gerade zu Weihnachten bei eBay, und es gibt sogar Tools die das ipad so sicher machen, dass sie im Enterprise Umfeld eingesetzt werden können, aha. So richtig diskutiert wurde dann aber eher nicht …

Nette Plauderrunde zur Cloud: Dave Cullinane, Philippe Courtot und Paul Saffo
Bildquelle: Bertold Brackemeier

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Die dunkle Seite von Twitter

Licht und Schatten liegen nah beieinander. Eine nette Plattitüde, die aber im Kern nicht ganz falsch ist. Twitter ist sicher ein tolles und schnelles Tool Infos an den Mann zu bringen, zumindest an die, die wissen, dass man twittert und einem folgen. Unglaublich viele Leute spielen mit und zwitschern ihre Infos, oder die, die sie dafür halten, digital in das große weltweite Internet. Ja, selbst ich. Aber es gibt wie immer auch die Kehrseite der Medaille.

Angst und Schrecken in San Francisco: Die dunkle Seite von Twitter präsentiert von Paul Judge und Daniel Peck live im Moscone Center.
Bildquelle: Bertold Brackemeier

Paul Judge und Daniel Peck sprechen in ihrem Vortrag „The Dark Side: Measuring and Analyzing Malicious Activity on Twitter“ von eben dieser dunklen Seite und den Gefahren die Twitter so in sich birgt und stellen die Dichte der Gefahren und Angriffe in direkten Zusammenhang mit den Tweets, Followern, Fans und Friends.  Klingt kompliziert, ist es auch. Dabei zeigen sie eine Menge Möglichkeiten auf, wie der Twitter-Nutzer auf das Glatteis geführt wird und auf verseuchte Seiten umgelenkt wird. Schönes Beipiel sind  Goo.gl Shortener oder andere Shortlinks in den Tweets, die auf verseuchte Seiten und Inhalte linken. Auch Fake-Accounts die beispielsweise kostenlose Software anbieten führen meist ins digitale Verderben. Na ja, nicht wirklich neu, aber in jedem Fall gefährlich und gut aufbereitet.

Auch Suchmaschinen können gefährlich werden
Sehr interessant war jedoch ihre 153-tägige Auswertung von vier Suchmaschinen (Google, Bing, Yahoo und Twitter), rund 160.000 Top-topics und gut 36 Millionen Suchresultaten. Da kamen unglaublich viele Daten zusammen und schicke Diagramme. Um es kurz zu machen: Sie haben rund 35.000 Malware Samples gefunden also, ungefähr eins für jedes fünfte Top-Topic. Verteilt auf die Suchmaschinen 8% Twitter, 24 % Bing, 30 % Yahoo, 38 % Google. Also kann man damit rechnen, ziemlich oft, auf einer Virenverseuchten Seite zu landen. Aber da gibts ja Abhilfe, wer hätte es gedacht, die Jungs arbeiten für ein Unternehmen, die eine tolle Software haben, mit der man seinen Twitter-Account analysieren und schützen kann, um nicht selbst eine Malicious-Schleuder oder gar gehijacked zu werden.  Alles in allem interessante Ergebnisse.