Virenjagen in Kreuth – IT-Security Seminar

Ich hatte es sicher irgendwo und irgendwann schon einmal erwähnt: Ich finde IT-Security toll und halte dazu immer wieder gerne Seminare mit meinem Freund Matthias J. Lange, Blogger, Social-Media-Experte und Journalist oder mit Dr. Mathis Hoffmann, Rechtsanwalt aus Jena

Dieses Mal, September 2012, waren Matthias J. Lange und ich in Wildbad Kreuth bei der Hanns-Seidel-Stiftung. Wir haben an diesem Wochenende den gut 20 Teilnehmern Tipps und Tricks rund um IT-Security gegeben und vor Fallen, Tücken, Abzockern, Hacker, Cyber-Gangstern usw. gewarnt und schließlich aufgezeigt, wie man sich am besten schützt und seine IT so sauber wie möglich hält.

Von Freitagabend bis Sonntagmittag stand der Computerraum ganz im Zeichen von IT-Security. Sehr gefreut habe ich mich über die Unterstützung von Kaspersky. Das renommierte IT-Sicherheits-Unternehmen hat uns für das Seminar Infomaterial und Software zur Verfügung gestellt hat.

Wildbad Kreuth ist wurklich schön, vor allem wenn das Wetter so traumhaft ist.Foto: Bertold Brackemeier

Wildbad Kreuth ist wirklich schön, vor allem, wenn das Wetter so traumhaft ist.
Foto: Bertold Brackemeier

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Drei Tage im Zeichen der IT-Sicherheit

Vom 11. bis 13. Oktober 2011 fand in Nürnberg die  it-sa – Die IT-Security-Messe statt. Nicht nur, weil ich für die Pressearbeit der Messe verantwortlich bin, sondern auch, weil ich die Messe klasse finde, hier ein paar Informationen zur diesjährigen Veranstaltung: 5.804 Fachbesucher und 322 ausstellende Unternehmen machen die it-sa zu einer wichtigste IT-Security Fachmessen. Über 250 Vorträge auf den offenen Foren sowie begleitende Workshops, Fachtagungen und Kongresse griffen aktuelle Themen wie Cloud Computing und Sicherheit für mobile Endgeräte auf.

Bundesinnenminister Dr. Friedrich eröffnete den DsiN-Messe-Campus am dritten Messetag.

Die kommende it-sa findet vom 16. bis 18. Oktober 2012  in Nürnberg statt.
Mehr Informationen und der Film zur Messe unter http://www.it-sa.de

Dann eben ohne Clinton – Tschüss San Francsico

So, ich bin dann mal weg. Da ich als akkreditierter Pressevertreter den Vortrag von Bill Clinton und damit alle nachmittags Keynotes nicht ansehen darf, ist für mich die RSA Confernce leider frühzeitig beendet. Bis auf diesen unschönen Abschluss, ein interessante Veranstaltung.

Bis dahin …  vielleicht 2012 wieder in San Francisco.

Kryptische Gefahren

Der Vortag „Defending Consumer Electronics“ heute morgen, war sehr abgehoben. Benjamin Jun arbeitet für Cryptography Research und so klangen auch seine Worte und Ausführungen.

Erklärte auf hohem technischen Level Bedrohungsszenarien für Consumer Electronics, Benjamin Jun.
Bildquelle: Bertold Brackemeier

Sieben Bedrohungen sollt ihr sein
Verständlicher ging es beim Thema „The Seven Most Dangerous New Attack Techniques, and What’s Coming Next“ zu. Ich habe zwar keine sieben erkennen können, aber bitte, sind wir mal nicht so kleinlich, es waren immerhin sechs. Johannes Ullrich, Ed Skoudis und Alan Paller sprachen über Stuxnet, Social Networks, IPv6, Social Engineering, Hardware Hacking, Pervasive Memory Scraping Foils File System Crypto und beantworteten eine Menge Fragen aus dem Publikum.

Eloquent und technisch versiert beantworteten Johannes Ullrich, Ed Skoudis und Alan Paller die Fragen aus dem Publikum.
Bildquelle: Bertold Brackemeier

General statt Clinton

Wenn die Presse schon kein Ex-U.S.-Präsident sehen darf – das ist nach wie vor nicht nachvollziehbar –  dann doch wenigstens einen waschechten General.

Der Standpunkt von Keith B. Alexander, U.S. Cyber Command and National Security Agency/Central Security Service ist qua Arbeitgeber definiert. Dennoch interessant sein Ansatz ein Cyber Team ins Leben zu rufen, bei dem alle, auch wir hier im Publikum mitmachen sollen, sämtliche sicherheitsrelevante Organisationen in Amerika sowie darüber hinaus insbesondere natürlich die allierten Freunde.  Er weiß, nur miteinader kann es klappen Cyberwar und Cybercriminals Einhalt zu gebieten. Wir werden sehen, was daraus wird.

IT-Security wird Teamsache: General Alexander spricht in seiner Keynote vom Cyber Team. Bildquelle: Bertold Brackemeier

Nette Plauderrunde

Drei nette Herren haben sich nachmittags noch zu einer kleinen Live-Diskussion eingefunden. Paul Saffo, Stanford University moderierte die Talkrunde mit Dave Cullinane, eBay and Cloud Security Alliance (CSA) und Philippe Courtot,Qualys. Die drei Herren erklärten ein bisschen die Cloud, Security und beantworteten live Fragen die über Twitter reinkamen.  Klar, die Zukunft ist Cloud, man hat die Sicherheit im Griff, es braucht viel Rechenleistung und Performance im RZ, gerade zu Weihnachten bei eBay, und es gibt sogar Tools die das ipad so sicher machen, dass sie im Enterprise Umfeld eingesetzt werden können, aha. So richtig diskutiert wurde dann aber eher nicht …

Nette Plauderrunde zur Cloud: Dave Cullinane, Philippe Courtot und Paul Saffo
Bildquelle: Bertold Brackemeier

Erste Trojaner für Smartphones entdeckt

Die Zukunft  ist mobil, vor allem, wenn es um digitale Endgeräte geht, wie Smartphones, also iphone, Blackberry und Co. Das bedeutet aber auch, dass wir uns in Zukunft deutlich mehr mit Bedrohungen auf Smartphones auseinander setzten müssen. Das wurde deutlich im Vortrag von Kevin Mahaffey und Tim Wyatt „There’s an App for That: What the Mobile App Explosion Means for Security“ auf der RSA Conference herausgestellt.  Für das Android-Betriebssystem gibt es beispielsweise schon erste Trojaner, die in Apps versteckt, auf die jeweiligen Endgeräte gelangen können. Einer der Trojaner heißt Gemini der mit befallenen Endgeräten versucht ein mobiles Botnet aufzubauen.
Die Aussichten sind trübe, denn man kann davon ausgehen, das sich in Zukunft noch mehr dieser Schädlinge auch auf anderen Mobil-Betriebssystemen verbreiten werden.

Zeigen die Gefahren für Smartphones auf: Kevin Mahaffey und Tim Wyatt bei ihrem Vortrag auf der RSA Conference in San Francisco. Bildquelle: Bertold Brackemeier