Moskau im Februar 2013 – Messe, Melnikov und Matrioschka

Anfang Februar fand die Chillventa Rossija, Russia’s International Trade Fair
Refrigeration, Air Conditioning & Heat Pumps for
Commercial and Industrial Applications
, in Moskau statt (5.-7.2.). Meine Kollegin Meike Sauer, Projektleiterin bei der NürnbergMesse, Dr. Rainer Jakobs, Koordinator Fachprogramm Chillventa Congressing und ich, sind dort zusammen via Frankfurt nach Moskau geflogen. Mit Aeroflot.

Auch hier zeigte sich: Im Winter reisen ist eine spezielle Sache. Mit mehreren Stunden wetterbedingter Verspätung sind wir in Frankfurt gestartet und dann aber gut in Moskau angekommen und gelandet – auch wenn es recht windig war.

Anscheinend war der Wind ein Schneesturm. Wie wir am folgenden Tag dann mitbekommen haben, war es wirklich ein Schneesturm. Viele Flieger wurden bis nach Warschau oder Helsinki umgeleitet. Entweder landen Aeroflot Piloten immer und überall – die können ja mit Schnee und Eis – oder der Sturm war nicht mehr so schlimm nachts um 1:30 Ortszeit 😉 Wie auch immer, sind wir gut und sicher angekommen, nur leider mal wieder mitten in der Nacht. Und der Verkehr in Moskau ist besonders, da steht man dann auch nachts um 2:30 im Stau.

Die Chillventa Rossija fand aber pünktlich statt und nach drei Tagen Messe in Moskau war klar, sie war ein voller Erfolg. Die diesjährige Veranstaltung schloss erneut mit einem Besucherplus und zufriedenen Ausstellern. 126 Unternehmen aus Russland und dem Ausland konnten den 6.094 (+3 Prozent) interessierten und hochqualifizierten Fachbesuchern ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Ebenso überzeugte das begleitende, erstklassige Konferenzprogramm Chillventa Rossija Congressing. Eine Veranstaltung von Experten für Experten.

Matrioschkas auch am Messestand.Foto: Bertold Brackemeier

Matrioschkas auch am Messestand.
Foto: Bertold Brackemeier

Moskau ist eine spannende, riesengroße Stadt mit schönen U-Bahnhöfen.

Die Moskauer U-Bahnhöfe sind etwas besonderes.Foto: Bertold Brackemeier

Die Moskauer U-Bahnhöfe sind toll.
Foto: Bertold Brackemeier

Moskau ist aber auch vielfältig und überrascht. Sehr beeindruckend war auch das Melnikov Haus, von dem berühmten Architekten Konstantin Stepanowitsch Melnikov, das nur wenige Meter von unserem Hotel in der Moskauer Kriwoarbatski-Gasse, entfernt steht.

Das Besondere: Das Haus besteht aus zwei zylindrischen Türmen, das von sechseckigen Fenstern durchbrochen ist. Es wurde zwischen 1928 und 1931 erbaut. Ganz großartig. Leider waren Licht und Wetter spät abends zu schlecht für ein brauchbares Foto. Bei der Gelegenheit besten Dank an meinen Kollegen Frank Venjakob, der mich auf das Haus aufmerksam gemacht hat und mit mir bei ordentlichen Minusgraden noch dort hingelaufen ist.

Am letzten Messetag waren dann zum Abschluss alle an der Organisation der Messe beteiligten gemeinsam im Restaurant „Zum dicken Scheich“ – großartige Küche. Es gab vielerlei köstliches zu Essen und zu trinken – ja, auch Wodka. Aber vielmehr schmeckte die Estragonlimonade – so etwas habe ich bis dato noch nicht getrunken – und das frisch gezapfte Bier. Die süßen Nachspeisen waren ebenfalls ein Gedicht.

Estragonlimonade -zumndest hat man mir das so gesagt - lecker.Foto: Bertold Brackemeier

Estragonlimonade – zumindest hat man mir das so gesagt – lecker.
Foto: Bertold Brackemeier

Bierchen war aber auch prima:

Frisch gezapft - ein Genuß, das russische Bier.Foto: Bertold Brackemeier

Frisch gezapft – ein Genuß, das russische Bier.
Foto: Bertold Brackemeier

Aber auch die Nachspeise war nicht zu verachten:

Süsse Köstlichkeiten.Foto: Bertold Brackemeier

Süße Köstlichkeiten.
Foto: Bertold Brackemeier


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St. Petersburg im Schneesturm – Pressekonferenz bei Interfax

Ich muss zugeben, damit wurde mir ein Traum erfüllt. Ich wollte schon immer einmal bei der russischen Nachrichtenagentur Interfax eine Pressekonferenz halten. Im November 2012 hat es geklappt.

Thema war Ende November 2012 eine Veranstaltung für die ich die PR mache, die Chillventa Rossija in Moskau, quasi die kleine Schwester der Chillventa in Nürnberg. Ort: St. Peterburg, Russland.

Die Anreise nach St. Petersburg war etwas beschwerlich. Schneesturm und Mistwetter haben den Flug ordentlich nach hinten verschoben, sodass ich um 4:30 morgens im Hotel angekommen bin, statt um 23:00. Na ja, man kann nicht immer gewinnen. Im Winter reisen ist ja sowieso immer knifflig.

St. Petersburg versank im Schnee - im Hintergrund die berühmte Eremitage.Fot: Bertold Brackemeier

St. Petersburg versank im Schnee – im Hintergrund die berühmte Eremitage.
Foto: Bertold Brackemeier

Die Pressekonferenz hat für einiges entschädigt und St. Petersburg ist eine Reise wert.

Nach getaner Arbeit:

Nach der Pressekonfernzbei Interfax - am Ende bleiben die Namensschilder.Foto: Bertold Brackemeier

Nach der Pressekonferenz bei Interfax – am Ende bleiben die Namensschilder.
Foto: Bertold Brackemeier

Auch wenn ich in den ein ein halb Tagen vor Ort nicht allzu viel gesehen habe und das was ich gesehen habe in Schnee und Eis versunken ist.

Nach der Pressekonferenz blieb immerhin kurz Zeit eine kleine Führung durch die St. Isaak Kathedrale und ein Kurztripp in die weltberühmte Eremitage – ein unglaublich beeindruckendes Museum! Zumindest, dass was ich in ca. 1,5 Stunden davon gesehen habe macht Lust auf mehr!

Was für ein Bauwerk: St. Issak Kathedarle, St. Petersburg. Foto: Bertold Brackemeier

Was für ein Bauwerk: St. Issak Kathedrale, St. Petersburg.
Foto: Bertold Brackemeier

Ganz herzlichen Dank an Fr. Hodak (OWK) Fr. Dudko (Expertenrat der Chillventa Rossija) und Fr. Stark (OWK) sowie Dr. Rainer Jakobs (IZW) die mich in St. Petersburg unterstützt und begleitet haben.