Meister des brachialen Gitarrensounds – Neil Young live 2013

Ich gebe es zu, ich mag Neil Young und seine Musik, vor allem seinen brachialen, elektrischen Gitarrensound aber auch seine großartigen, akustischen Gitarrenklänge.

Für „Cortez the Killer“ bin ich ihm immer wieder dankbar – was für ein Lied.

Im Juli ist er in Deutschland und ich gehe mit Iris hin.

Freu mich, wie sau!

Advertisements

Frankfurt, 35. Stock, Mistwetter

Meine Kollegin Doris Fleischmann und ich haben uns in Frankfurt mal die ISH angesehen. Eine beeindruckende Messe. Kompliment an die Messe Frankfurt. Bei der Gelegenheit danke für den leckeren Kaffee und herzliche Grüße an Markus Quint, Media Relations, Messe Frankfurt. Wir hatten uns im AUMA-Arbeitskreis Presse vor Jahren kennen gelernt und konnten uns nach längerem mal wieder kurz treffen und austauschen. Hat mich sehr gefreut.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof hatten wir noch ein paar Minuten Zeit und konnten beim ehemaligen Arbeitgeber von Doris auf einen Kaffee vorbeisehen, um uns für die Rückfahrt und die Auswertung des Tages zu stärken. Auch die Commerzbank hat eine leckeren Kaffee, ein schickes Hochhaus und sehr nette Mitarbeiter – na, da bin ich ja mal froh da mein Konto zu haben. In nur 15 Minuten, konnten wir aus dem 35. Stock einen Blick auf Frankfurt werfen, vorher flott einen Kaffeetrinken und von dem ausnehmend netten Hr. von Witzendorff ein paar Informationen rund um die Commerzbank und das sehr imposante Farbvlies von Thomas Emde, mitnehmen. Besten Dank. Das ist mal Kundenbindung!

Mistwetter, aber toller Blick auf Frankfurt am Main.Foto: Bertold Brackemeier

Mistwetter! Aber toller Blick auf Frankfurt am Main aus dem 35. Stock des Commerzbank Hochhauses.
Foto: Bertold Brackemeier

Zwischen Superheld und Heinzelmännchen

Schon mal gehört? Embedded-Systeme? Das sind quasi Kleinstcomputer mit einer bestimmten Aufgabe. Einfaches Beispiel: das moderne Fieberthermometer: Da ist ein Sensor dran, der misst die Temperatur und ein Rechner, also etwas Hard- und Software. Der Mini-Computer errechnet die Temperatur und ein kleines Display zeigt an, ob man Fieber hat oder nicht. Drum herum ein Gehäuse, fertig ist das Embedded-System. Ein einfaches Beispiel. Geht auch komplizierter: Das ESP ist auch so ein Embedded-System, nur komplexer.

Professor Dr. Ing-Matthias Sturm lehrt an der HTWK Leipzig und ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Embedded-Systemtechnik. Er erklärt im Interview anschaulich und einfach was hinter dieser zukunftsweisenden Technologie steckt. Hier kann man nachlesen warum Embedded-Systeme eine Mischung aus Superheld und Heinzelmännchen sind. Bitte hier klicken.

Alles was man heutzutage für ein Embedded-System braucht, zeigt seit 11 Jahren die Leitmesse embedded world in Nürnberg. Die Messe legte 2013 zu und glänzte mit einem neuen Besucherrekord. Dieses Jahr kamen mit 22.547 internationalen Embedded-Experten aus 58 Ländern noch einmal mehr Fachleute zu ihrer Leitmesse nach Nürnberg. 868 Aussteller aus aller Welt präsentierten Besuchern wie Kongressteilnehmern ihre neuesten Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen. Ebenfalls mit einem satten Teilnehmerplus fanden die begleitenden Kongresse embedded world Conference und electronic displays Conference parallel zur Messe statt.

… und was machen über 1000 Hochschüler auf der embedded?

2013 kamen auch wieder über 1000 Hochschüler aus Deutschland und Österreich zum embedded world Student Day. Marc Witteman hielt die Keynote zum Thema Safety und Security von Embedded-Systemen. War eine spannende Vorlesung.

Professor Matthias Sturm und ich hatten vor über 4 Jahren die Idee zu dem Student Day, um interessierte Studenten für das Thema Embedded-Systemtechnologie zu begeistern, mit Unternehmen zusammen zu bringen und letztlich natürlich auch, die Messe zu besuchen. Das funktioniert seit vier Jahren sehr gut.

: Sie hatten die Idee zum embedded world Student Day: Professor Dr.-Ing Matthias Sturm (rechts im Bild), Bertold Brackemeier.Foto: NürnbergMesse/Thomas Geiger

Sie hatten die Idee zum embedded world Student Day: Professor Dr.-Ing. Matthias Sturm (rechts im Bild) und Bertold Brackemeier.
Foto: NürnbergMesse/Thomas Geiger

Moskau im Februar 2013 – Messe, Melnikov und Matrioschka

Anfang Februar fand die Chillventa Rossija, Russia’s International Trade Fair
Refrigeration, Air Conditioning & Heat Pumps for
Commercial and Industrial Applications
, in Moskau statt (5.-7.2.). Meine Kollegin Meike Sauer, Projektleiterin bei der NürnbergMesse, Dr. Rainer Jakobs, Koordinator Fachprogramm Chillventa Congressing und ich, sind dort zusammen via Frankfurt nach Moskau geflogen. Mit Aeroflot.

Auch hier zeigte sich: Im Winter reisen ist eine spezielle Sache. Mit mehreren Stunden wetterbedingter Verspätung sind wir in Frankfurt gestartet und dann aber gut in Moskau angekommen und gelandet – auch wenn es recht windig war.

Anscheinend war der Wind ein Schneesturm. Wie wir am folgenden Tag dann mitbekommen haben, war es wirklich ein Schneesturm. Viele Flieger wurden bis nach Warschau oder Helsinki umgeleitet. Entweder landen Aeroflot Piloten immer und überall – die können ja mit Schnee und Eis – oder der Sturm war nicht mehr so schlimm nachts um 1:30 Ortszeit 😉 Wie auch immer, sind wir gut und sicher angekommen, nur leider mal wieder mitten in der Nacht. Und der Verkehr in Moskau ist besonders, da steht man dann auch nachts um 2:30 im Stau.

Die Chillventa Rossija fand aber pünktlich statt und nach drei Tagen Messe in Moskau war klar, sie war ein voller Erfolg. Die diesjährige Veranstaltung schloss erneut mit einem Besucherplus und zufriedenen Ausstellern. 126 Unternehmen aus Russland und dem Ausland konnten den 6.094 (+3 Prozent) interessierten und hochqualifizierten Fachbesuchern ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Ebenso überzeugte das begleitende, erstklassige Konferenzprogramm Chillventa Rossija Congressing. Eine Veranstaltung von Experten für Experten.

Matrioschkas auch am Messestand.Foto: Bertold Brackemeier

Matrioschkas auch am Messestand.
Foto: Bertold Brackemeier

Moskau ist eine spannende, riesengroße Stadt mit schönen U-Bahnhöfen.

Die Moskauer U-Bahnhöfe sind etwas besonderes.Foto: Bertold Brackemeier

Die Moskauer U-Bahnhöfe sind toll.
Foto: Bertold Brackemeier

Moskau ist aber auch vielfältig und überrascht. Sehr beeindruckend war auch das Melnikov Haus, von dem berühmten Architekten Konstantin Stepanowitsch Melnikov, das nur wenige Meter von unserem Hotel in der Moskauer Kriwoarbatski-Gasse, entfernt steht.

Das Besondere: Das Haus besteht aus zwei zylindrischen Türmen, das von sechseckigen Fenstern durchbrochen ist. Es wurde zwischen 1928 und 1931 erbaut. Ganz großartig. Leider waren Licht und Wetter spät abends zu schlecht für ein brauchbares Foto. Bei der Gelegenheit besten Dank an meinen Kollegen Frank Venjakob, der mich auf das Haus aufmerksam gemacht hat und mit mir bei ordentlichen Minusgraden noch dort hingelaufen ist.

Am letzten Messetag waren dann zum Abschluss alle an der Organisation der Messe beteiligten gemeinsam im Restaurant „Zum dicken Scheich“ – großartige Küche. Es gab vielerlei köstliches zu Essen und zu trinken – ja, auch Wodka. Aber vielmehr schmeckte die Estragonlimonade – so etwas habe ich bis dato noch nicht getrunken – und das frisch gezapfte Bier. Die süßen Nachspeisen waren ebenfalls ein Gedicht.

Estragonlimonade -zumndest hat man mir das so gesagt - lecker.Foto: Bertold Brackemeier

Estragonlimonade – zumindest hat man mir das so gesagt – lecker.
Foto: Bertold Brackemeier

Bierchen war aber auch prima:

Frisch gezapft - ein Genuß, das russische Bier.Foto: Bertold Brackemeier

Frisch gezapft – ein Genuß, das russische Bier.
Foto: Bertold Brackemeier

Aber auch die Nachspeise war nicht zu verachten:

Süsse Köstlichkeiten.Foto: Bertold Brackemeier

Süße Köstlichkeiten.
Foto: Bertold Brackemeier


St. Petersburg im Schneesturm – Pressekonferenz bei Interfax

Ich muss zugeben, damit wurde mir ein Traum erfüllt. Ich wollte schon immer einmal bei der russischen Nachrichtenagentur Interfax eine Pressekonferenz halten. Im November 2012 hat es geklappt.

Thema war Ende November 2012 eine Veranstaltung für die ich die PR mache, die Chillventa Rossija in Moskau, quasi die kleine Schwester der Chillventa in Nürnberg. Ort: St. Peterburg, Russland.

Die Anreise nach St. Petersburg war etwas beschwerlich. Schneesturm und Mistwetter haben den Flug ordentlich nach hinten verschoben, sodass ich um 4:30 morgens im Hotel angekommen bin, statt um 23:00. Na ja, man kann nicht immer gewinnen. Im Winter reisen ist ja sowieso immer knifflig.

St. Petersburg versank im Schnee - im Hintergrund die berühmte Eremitage.Fot: Bertold Brackemeier

St. Petersburg versank im Schnee – im Hintergrund die berühmte Eremitage.
Foto: Bertold Brackemeier

Die Pressekonferenz hat für einiges entschädigt und St. Petersburg ist eine Reise wert.

Nach getaner Arbeit:

Nach der Pressekonfernzbei Interfax - am Ende bleiben die Namensschilder.Foto: Bertold Brackemeier

Nach der Pressekonferenz bei Interfax – am Ende bleiben die Namensschilder.
Foto: Bertold Brackemeier

Auch wenn ich in den ein ein halb Tagen vor Ort nicht allzu viel gesehen habe und das was ich gesehen habe in Schnee und Eis versunken ist.

Nach der Pressekonferenz blieb immerhin kurz Zeit eine kleine Führung durch die St. Isaak Kathedrale und ein Kurztripp in die weltberühmte Eremitage – ein unglaublich beeindruckendes Museum! Zumindest, dass was ich in ca. 1,5 Stunden davon gesehen habe macht Lust auf mehr!

Was für ein Bauwerk: St. Issak Kathedarle, St. Petersburg. Foto: Bertold Brackemeier

Was für ein Bauwerk: St. Issak Kathedrale, St. Petersburg.
Foto: Bertold Brackemeier

Ganz herzlichen Dank an Fr. Hodak (OWK) Fr. Dudko (Expertenrat der Chillventa Rossija) und Fr. Stark (OWK) sowie Dr. Rainer Jakobs (IZW) die mich in St. Petersburg unterstützt und begleitet haben.

Augenbling – SEEED live November 2012

Wer es mag, sich mit dem lausigen Bodenpersonal der Arena in Nürnberg auseinander zu setzen, wer lauwarmes Bier, schale Cola und abgestandene Apfelschorle toll findet, sollte sich den Ort für Konzerte merken. Allen anderen sei empfohlen, sich bessere Orte für Konzertbesuche auszusuchen.

Anscheinend hatten SEEED bei Konzertauftakt in Nürnberg Probleme mit ihrer Anlage und dem Sound, deshalb durften die zig-tausend Fans in der Kälte frieren und warten bis man da drinnen fertig war.

Ja, das ist sehr, sehr ärgerlich, vor allem an einem eiskalten Novembertag und mit freundlichen Worten kaum mehr zu beschreiben! Leider gab es auch von der Band kein Wort dazu während des Konzerts – schwache Nummer Leute! Um es mal so zu sagen: Stil ist nicht nur das andere Ende des Besens und ein schicker Anzug, sondern kann auch sein, ein paar nette Worte an die Fans zu richten, die sich ausgeharrt und gefroren haben.

Dennoch, trotz der Startschwierigkeiten, hat das dem SEEED Konzert am Ende keinen Abbruch getan. Nun ja, der Act im Vorprogramm wäre nicht nötig gewesen.

SEEED hat richtig Spaß gemacht, tolle Show. Der Sound ist in der Arena nie der Beste, aber er an diesem Abend OK. Ordentlich laut, mit Megabass eins auf die Ohren und in den Magen gewummert.

Augenbling - SEEED live ist ein Erlebnis.Foto: Icke

Augenbling – SEEED war ein Erlebnis.
Foto: Icke

Ich denke, SEEED haben Ihre Fans nicht enttäusch: sie spielten viele ihrer Hits, teilweise neu arrangiert und die neuen Songs waren ebenfalls livetauglich und tanzbar.

Ein prima Abend. SEEED – eine geile Liveband.

IT-Security in Nürnberg – die it-sa wächst

Ich mag IT-Security, hatte ich schon erwähnt, oder?

Deshalb freut es mich, dass wir in Nürnberg eine Veranstaltung dazu haben, die sich ganz prächtig entwickelt.

Vom 16. bis 18. Oktober 2012 trafen sich Experten aus allen Bereichen der IT-Sicherheit auf der it-sa. Sie überzeugte mit dem begleitenden Kongressprogramm und neuen Bestmarken: 6.308 Fachbesucher (+9 Prozent) informierten sich bei 334 Ausstellern (+4 Prozent) zum gesamten Themenspektrum der IT-Security. Vorträge in den offenen Foren, begleitende Workshops und Fachtagungen sowie das neue Kongressprogramm Congress@it-sa vermittelten Fachwissen zu aktuellen Themen wie Sicheres Cloud Computing, Bring your own Device oder IT-Sicherheit industrieller Netzwerke. Erstmals fand zudem der Datacenter Expert Summit statt.